Ruh dich aus.

Komm und ruh Dich aus
Lass die Gedanken langsam fliegen
Komm und ruh Dich aus
Bei mir.

 Komm und ruh Dich aus
Lass Deine Sorgen bei mir liegen
Komm und ruh Dich aus
Bei mir.

Johannes Falk

Komm. Komm her und ruh Dich aus. Setz den Rucksack ab, nimm Platz. Ich koche schon mal Kakao. Und wenn Du magst, dann kannst Du mir von Deinem Tag erzählen.

Am Abend geht es mir nicht gut. Ich bin müde, habe am Tag nicht alles geschafft, was ich schaffen wollte. Da waren zu viele Menschen. Oder zu wenige. Ich brauche Abstand und wünsche mir Nähe. Ich weiß nicht, was mir gut tun würde. Ich weiß nur, dass es noch nicht gut ist. Ich will festhalten. Ich will Veränderung. Ich will das alles bleibt. Ich will, dass Du bleibst. Ich will, dass Du wiederkommst. Bist Du da?

Ich habe selber Kakao gekocht. Er schmeckt gut. Wärmt. Wie die letzten Sonnenstrahlen. Und das Lied. Gold-glitzernde Handcreme, die den Geruch von Desinfektionsmittel überdeckt. Nicht dran denken. Pusten. Der Kakao ist sehr warm.

Bitte lass das Licht an, ja? Kannst Du bleiben bis ich eingeschlafen bin, Gott? Und morgen auch?

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