Das unaufgeregte Dazwischen von Ostern.

Am Ostersonntag wurde es schlimm. Seit Ostern im letzten Jahr habe ich Rheuma, an dem Sonntag brach der erste Schub aus, von dem ich mich monatelang erholte. Jetzt scheinen die Medikamente langsam eingestellt zu sein. Und bald ist wieder Ostern.

Ich hatte genug Karsamstage im letzten Jahr, habe genug gewartet und Ungewissheit ausgehalten in diesem Dazwischen, dieser merkwürdigen Ruhephase zwischen versteckter Heilung und Trauer und Angst.

Ich warte auf den Sonntag, den Ostersonntag an dem die Sonne aufgeht und wir die Auferstehung feiern mit großem Halleluja. Aber Ostern funktioniert anders.

Menschen, die nach Verloren Geglaubten sehen und Steine, die weichen, ein Mensch, der zurück findet, Freunde trifft, wieder Licht sieht und lebt.

Eine frohe Botschaft, die Gute Nachricht und Freudentränen voller Mitgefühl.

Wege nicht allein gehen und im Nachhinein merken, wer mitgegangen ist. Dankbar sein und nicht allein.

Kein Feuerwerk. Kein Donnerknall. Nur Ostern. Halleluja.

Manchmal wünsche ich mir das gewaltige Fest, diesen Moment in dem plötzlich alles perfekt ist und heil und gut und in dem alle es sehen. Aber vielleicht suche ich am falschen Ort und merke gar nicht, was schon geschehen ist. Ich sehne mich nach Ostern. 3 Tage. Nur noch 3 Tage.

#dnkgtt

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